
Irgendwann klickt die Klettermechanik, und dann suchst du den besten Weg zur Bergspitze
Ich war am Anfang wirklich damit beschäftigt, Cairn überhaupt zu verstehen. Diese Klettermechanik ist nicht einfach nur da, die will gelernt werden. Erst probierst du rum, dann merkst du langsam, was geht, und irgendwann hast du ein Gefühl dafür. Dann sitzt du da und kniffelst dir den besten Weg auf die Spitze des Berges zurecht.
Genau daraus zieht das Spiel für mich seine Stärke. Es traut sich, mal was anderes zu machen, und das ist eine sehr schöne Abwechslung. Atmosphärisch hat mich das gut reingezogen, die nette Geschichte drumherum trägt genug, und die Liebe zum Detail merkt man. Wenn die Mechanik klickt, wird das richtig süchtig machend. Leise, aber schön ordentlich.
Ganz sauber ist es im Spielgefühl nicht immer. Ab und zu wirken Klettergriffe oder Verrenkungen der Spielfigur unlogisch, und das hat mir ab und zu kurz die Immersion genommen. Außerdem machen gesammelte Survival-Items den Schluss spürbar einfacher; wer weniger sammelt, hat es härter. Technisch lief es sauber. Nach 15 Stunden bin ich durch und bei einer 8/10. Wenn du am ehesten etwas wie Jusant suchst, aber mit eigenem Griff, lohnt sich der Vollpreis für dieses Spiel auf alle Fälle.
- Einzigartige Klettermechanik
- Spürbarer Lernfortschritt
- Atmosphärisch und emotional
- Nette Geschichte dabei
- Viel Liebe zum Detail
- Unlogische Klettergriffe zwischendurch
- Verrenkungen stören Immersion
- Sammeln erleichtert Schluss stark
Erklimme in diesem Survival-Kletter-Spiel einen noch nie zuvor bestiegenen Gipfel.