
Auf der Mondbasis hacke und schieße ich gleichzeitig gegen eine außer Kontrolle geratene KI.
Auf der Mondbasis gegen eine KI, die außer Kontrolle geraten ist, hatte ich erstmal dieses seltene Gefühl: okay, das hab ich so noch nicht gesehen. Dazu kommt diese Mechanik, bei der ich mitten im Fight selbst schnelle Quicktime-Events auslöse, also hacken und schießen gleichzeitig. Das kann hektisch werden. Genau deshalb bleibt es hängen.
Pragmata lebt für mich stark von dieser Mischung. Es ist atmosphärisch, stellenweise emotional, und die Geschichte hat für mich funktioniert. Die Grafik ist gut, das Ende hat mir sogar sehr gut gefallen. Technisch lief es sauber, da muss ich nicht lange drumherum reden.
Was mich gebremst hat: Es fühlt sich oft nach dem Gleichen an. Die kleinen Aufgaben zwischen der Hauptgeschichte haben mich nicht so stark erreicht, und gegen Ende war bei mir ein bisschen die Luft raus. Nach 16 Stunden hab ich es durchgespielt. Wenn du Copcom games magst und im Singleplayer-Shooter-Genre mal eine kleine Abwechslung willst, passt das.
- Mondbasis-Setting
- Hacken und Schießen gleichzeitig
- Gute Geschichte
- Saubere Technik
- Fühlt sich oft gleich an
- Zwischenaufgaben zünden wenig
„Pragmata“ ist ein Science-Fiction-Action-Adventure-Spiel, das in der nahen Zukunft spielt.